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Grundlagenforschung für mögliches Krebstherapeutikum

Einem Forschungsteam der Universität Konstanz und des Biotechnologie-Instituts Thurgau ist die Strukturanalyse des Proteins FAT10 gelungen. Dieses ist am Proteinabbau in Zellen beteiligt und kommt vorwiegend in entzündlichen Geweben vor. Ausserdem tritt es in dreizehn verschiedenen Krebsarten in erhöhtem Mass auf.

Daraus lässt sich schliessen, dass FAT10 für die Krebszellen einen Überlebensvorteil haben muss. Dockt FAT10 an Eiweisse an, die das Tumorwachstum unterdrücken, und baut sie ab, kann die Tumorzelle besser wachsen. Kann das Andocken von FAT10 an das Eiweiss verhindert werden, ergäbe sich daraus eine neue Krebstherapie. Mehr dazu in dieser Mitteilung.