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Archäologische Hölzer als Reservoir für alte DNA

Mit dem Ziel, die Entwicklung der Wälder besser zu verstehen und ihre Zukunft im Kontext des Klimawandels zu prognostizieren, hat ein internationales Forscherteam unter der Mitwirkung von Archäologen aus dem Thurgau erfolgreich aus archäologischen Holzfunden alte DNA isoliert und sequenziert. Die Pfähle der 6000 Jahre alten Pfahlbausiedlung bei Eschenz lieferten einen wertvollen Beitrag und erlaubten es, alte und heutige Varianten des mütterlich vererbten Chloroplastengenoms zu vergleichen und somit die nacheiszeitliche Rückwanderung der Eichen aus den Refugien im Mittelmeerraum nachvollziehen zu können. Diese Ergebnisse wurden am 3. März in der Zeitschrift Molecular Ecology veröffentlicht.

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